Die charakterstarken Kapweine mit Rupert & Rothschild sind genauso vertreten, wie die chilenischen Klassiker mit Los Vascos und anderen edlen Tropfen aus den Weinbauregionen von Maipo, Rapel und Acongagua. Die Australier sind u.a. mit Penfolds und Rosemount auf Lager.
Schwerpunkte bilden aber die französischen und italienischen Rotweine, die neben dem umfangreichen deutschen Angebot die größte Auswahl bieten.
Neben den zahlreichen französischen Weingegenden, lockt vor allem der Bordeaux vom bezahlbaren Cru Burgeois bis hin zum 1er Cru Classé à la Chateau Latour zur Verkostung.
Die italienischen Weinanbaugebiete reichen vom Piémont über Ligurien, Lombardei, Trentino, Emilia Romagna und die Toscana bis hin zum fruchtigen Nero d'Avola und Nerello Mascalese aus Sizilien.
Jürgen Behnke, der[...]
1976 gründete sich die Bürgerinitiative Raschplatz e.V. und erstritt 1977 die Nutzung einer leer stehenden 5000 qm großen Kaufhaushalle, damals Defaka-Pavillon genannt. Die Initiatoren hatten ihre Wurzeln in den neuen sozialen Bewegungen der 70er und 80er Jahre, z. B. in der Frauenbewegung, dem Widerstand gegen Atomtechnologie und in der Friedensbewegung. Die heutige Herausforderung sehen die Betreiber in der Sicherung einer auch in Zukunft demokratischen Stadtgesellschaft und einer solidarischen Gesellschaft.
Im Pavillon finden derzeit jährlich etwa 350 öffentliche Kulturveranstaltungen statt. Er bietet Bühnen und Räume für Konzerte, Theater, Kongresse, Discoabende, Kulturfeste, Partys oder Lesungen, er ist Markt- oder Messeplatz, Tagungshaus oder Forum, Treffpunkt oder[...]
Schon Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Forstschänke „List“ die Schankerlaubnis erteilt. Sie etwickelte sich in den folgenden 200 Jahren zu einem Bier- und Kaffeegarten mit über 3000 Sitzplätzen und wurde eines der beliebtesten Ausfflugsziele der Hannoveraner. Die „Großen Garten-Konzerte“ fanden jeden Sonntag statt und in den Räumlichkeiten konnte man sich beim Preiskegeln vergnügen.
Am 1. Mai 1898 wurde nach großem Umbau der „neue“, der heutige Lister Turm eröffnet, der sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreute. Die Tanzveranstaltungen in den 20er Jahren sind ebenso legendär, wie die Erschießungen zweier Reichsbannerleute vor dem Gebäude im Februar 1933 durch die Nazis. Eine Gedenktafel erinnert an dieses blutige Ereignis.
Legendär auch die 1. Mai-Feiern in den 70er und 80er Jahren auf[...]
Natürlich liegt es an den gleichbleibend sagenhaft günstigen Preisen, natürlich liegt es auch an den Wirtsleuten Brigitte und Klaus, wie es auch an ihren Vorgängern Elschen und Horst gelegen hat, dass der Laden nicht nur in der List, sondern auch in ganz Hannover seine Stammgäste begeistert. Und natürlich liegt es an der legendären Curry-Wurst und ihrer speziellen Soße, die schichtenübergreifende Begeisterung auszulösen versteht. Ex-Kanzler Schröder bekleckerte, während seine damalige Frau Hillu den Flipper-Automaten malträtierte, seine Krawatte hier ebenso wie Jürgen Trittin und andere Großkopferten aus Politik, Geisteswissenschaften, Kunst und Unterhaltung.
Während der Nazizeit war Plümecke – man höre und staune – ein Sturmlokal der SA, das sich aber nach dem Kriege über eine typische[...]
Jeden Wochentag eilen oder bummeln Tausende von Menschen unbelästigt vom Verkehr die Meile hoch und runter, suchen die zahlreichen Cafés oder Restaurants auf, begutachten die Auslagen der Boutiquen, Schnick-Schnack- und Lifestyle-Läden, lassen sich von den Angeboten der Schuhgeschäfte verführen oder suchen anspruchsvolle Zerstreuung in Buchgeschäften oder Antiquariaten.
Die Meile bietet für alle Altersgruppen etwas, sorgt mit dem Wochenmarkt zwischen Celler- und Sedanstraße für die Rumdumversorgung des täglichen Lebens, steht für belebte und gelebte Straßenkultur, ist im Sommer ein Paradies für Kinder, die den Brunnen an der Körtingstraße zum Badeplatz oder den Weißekreuzplatz zur Spielwiese umfunktioniert haben. Und auch der Weihnachtsmarkt in diesen Tagen stellt wieder einmal mehr die[...]
Die Lindener fühlen sich in ihrem Stadtteil so dermaßen wohl, dass das Überqueren von Leine oder Ihme ohne triftigen Grund als Hochverrat gilt. Nur im quirligen, weltoffenen, linken, grünen, Multikulti-Linden, dem Linden mit den vielen Kneipen und den pittoresken Kiosken, nur dort also kann man als Kulturschaffende, Kreative angemessen leben.
Nordstadt? Zu trashig. Herrenhausen? Kein Thema. Allerhöchstens geht noch die List, aber eigentlich ist die List schon zu yuppie, zu trendy, zu Schickimicki, zu latte-macchiatisiert. Gibt natürlich, zugegeben, ein paar sehr schöne Altbauwohnungen dort, und ein paar angesagte Kneipen, ja, okay. Also wenn in Linden gaaar nichts geht, dann ist die List gerade noch akzeptabel.
Seit vier Monaten wohne ich in der Südstadt.
„Was? Du ziehst in die Südstadt?“[...]
Hier schreiben Hannoveraner für Hannoveraner. Erfahrt mehr über das Leben in Hannover: über Restaurants, Lifestyle und die zahlreichen Veranstaltungen in der schönen Stadt an der Leine.