"Mein Haus zählet zu den ältesten Bürgerhäusern der Stadt Hannover. Um die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts herum ist es erbaut und ward anno 1537 von mir, Braumeister Cord Broyhan, weiland eineswegen meiner Kunst weit gerühmt, wohlfeil erworben."
1985 wurde der Fachwerkbau treu dem Original neu errichtet. Seinen ursprünglichen Namen hat das Broyhan Haus behalten. Heute lädt es zum geselligen Beisammensein, zum Entspannen nach einem anstrengenden Einkausfmarathon oder einfach nur mal so zum Pils ein. Das Bier hat hier, wie der Name erahnen lässt, eine alte Tradition. So ist beispielsweise das Einbecker Bier in seiner jahrhundertealten Qualität zu nennen.
Die Bar ist gut sortiert, und manchmal geht es am Tresen zünftig zu. Kontakte zu knüpfen ist hier ein Leichtes.
Wer eine größere[...]
Da man nicht länger provisorisch in einem Seitenflügel der Stadthalle tagen wollte, beauftragte man 1949 den Architekten Dieter Oesterlen mit dem Umbau des Leineschlosses zum Sitz des Niedersächsischen Landtags. Oesterlen hatte sich bis dahin schon mehrmals in der Stadt verewigt, unter anderem stammen von ihm auch das Funkhaus des NDR, das Hotel am Thielenplatz und die neue Wasserkunst am Friederikenplatz.
Mit dem an das Leineschloss angefügten würfelförmigen Plenarsaal hat der Architekt ein typisches 50er Jahre Bauwerk geschaffen, über dessen Ästhetik man sich trefflich streiten kann. Und genau das geschieht nun. Und zwar hefig. Denn der Plenarsaal, zwischenzeitlich unter Denkmalschutz gestellt, ist in die Jahre gekommen.
Abriss oder nicht? Neubau oder Umbau. Und wenn Neubau, welcher[...]
Im Westen bildet das Hohe Ufer und der Klostergang mit der Leine eine natürliche Barriere, Burg- und Knochenhauerstraße lenken den Verkehr nur in Richtung Schloß- bzw. Leinstraße, so dass das Karree mit dem Goldenen Winkel, der Kreuzstraße und dem Trollmannweg eine ruhige Wohninsel bildet.
Nur wenige Hannoveraner kennen die nachts geschlossenen kleinen Schleichwege, die einerseits direkt vom Marstall-Kiez, andererseits von der schmalen Burgstraße zur Kreuzkirche führen.
Die Kirche, die dazugehörigen Verwaltungsgebäude, ein Dutzend gut erhaltener Fachwerkhäuser und das Restaurant „Kreuzklappe“ (in den 20er Jahren eine verrufene Unterweltskneipe, in der Nazizeit ein SA-Sturmlokal) sind noch altstädtischen Ursprungs, die umliegenden Gartenhäuser sind erst in der Nachkriegszeit entstanden.
Da ich[...]
Da ist etwas, was mich auch in dieser Eissaison wieder irritiert: Die nicht so gut gehenden Sorten in den Kästen sind beinahe überall turmhoch aufgefüllt! Ich erinnere mich noch gut an meine Teenyzeit, in der ich als Nebenjob Eis verkaufte. In dieser Eisdiele war es höchste Priorität, die Kästen nur so hoch zu befüllen, dass auch nicht nur 1 cm Eis über den Rand schaute. Sonst gab`s ordentlich Mecker und nicht enden wollende Vorträge über Kolibakterien, Salmonellen etc.
So habe ich mich mal schlau gemacht: Die Gefahr der Krankheitserreger hat sich deshalb minimiert, weil die meisten Anbieter ihr Eis nicht mehr mit Frischei herstellen, sondern mit Trockenei (1 Esslöffel Eipulver mit 3-4 Esslöffeln Wasser angerührt ersetzt ein Frischei). Wie auch immer. Her damit!
Was mir aber letzte Woche in[...]
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